Ganzheit




Liebe Leserin, lieber Leser


Wie geht es Euch? Seid Ihr wohlauf?


Mir geht es anders als noch vor ein paar Wochen. Ich sehe mich und meine Mission wieder klarer. Trotz dieser Umstände, kann ich heute sagen, dass Corona eine super Lehrmeisterin ist. Und in diesem Prozess liegen auch sehr viele Geschenke. Auch für Dich.


Hier möchte ich gerne an das Quantendenken anknüpfen.


Wir sind ja alle mit Allem verbunden. Das klingt so einfach. Aber stell Dir mal in Ruhe vor, was das heisst.


Du bist verbunden mit deiner Familie, Deinen Freunden, Deinen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Deiner Frau, Deinem Mann, Deinen Kindern. Deinen Haustieren, Deinen Pflanzen. Du bist verbunden mit den Bewohnern Deines Hauses. Du bist mit Deinen Geschäftspartnern, Deiner Ärztin, Deiner Mentorin, Deiner Finanzberaterin und Deinem Masseur verbunden. Du bist mit dem Busfahrer verbunden genauso wie mit Deinem Tanzpartner Du bist mit allen Musikern verbunden, dessen Musik Du hörst. Du bist verbunden mit dem Wasser, das Du trinkst, Du bist mit den Lebens- und Nahrungsmitteln verbunden, die Du isst. Du bist verbunden mit der Erde, auf der Du stehst. Du bist mit jedem Baum, den Du siehst verbunden. Mit jeder Fliege, die Dich nervt bist Du ebenso verbunden wie mit dem Wind, der schöne Lieder singt. Du bist verbunden mit dem Feuer, dass Deinen Körper wärmt ebenso wie mit der Sonne, dem Mond, den Sternen und allen Planeten. DU BIST MIT DEM GANZEN UNIVERSUM VERBUNDEN.


Und obwohl wir alle sehr unterschiedliche Meinungen haben, an unterschiedliche Dinge glauben und ganz unterschiedliche Leben führen, sind wir verbunden. Das kann manchmal ganz schön nerven - auf jeden Fall mich - weil ich dann spüre, ich kann nicht alles ganz genau nach meinen Vorstellungen manifestieren. Die Verbundenheit macht mich aber auch demütig, weil ich spüre, dass es hier um etwas Grösseres geht, als um mein Ego (auch wenn sich dieses Ego gerne spirituell gibt:-)).


Die Krise, in der wir uns momentan befinden hat ein grosses Hauptthema, nämlich die Spaltung der Gesellschaft.


Vielen macht diese Spaltung Angst. Vielleicht ist diese Krise aber auch eine Hilfe, nämlich die Spaltung in uns selber zu erkennen. Also überhaupt den Zusammenhang zu erkennen, weshalb es zu dieser Krise gekommen ist. Es ist nämlich genau die natürliche Folge auf unsere vorhergehenden Taten.


Wir sind ja in einer Zeit gross geworden, in welcher die Wissenschaft, alles zerkleinert hat. Der Mensch hat die Materie bis in den kleinsten Teil aufgeteilt, das Atom entdeckt und zum Schluss hat er sogar den Kern gespaltet. Was dann passiert ist, wissen wir alle. Die Welt ist ein Gleichnis. Dieses "in kleinste Teile zersetzen", passierte nicht nur auf der materiellen und körperlichen Ebene sondern ebenfalls auf der geistigen und seelischen Ebene.


Wir haben begonnen, Teile von uns abzuspalten. Aus unterschiedlichen Gründen. Dies war vielleicht für einen Moment auch sinnvoll. Längerfristig benötigen wir für unsere Weiterentwicklung jedoch alle diese abgespaltenen Anteile wieder. Weil wir Menschen können uns nur weiterentwickeln, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Voll und ganz.


Momentan wird uns von der Politik noch glaubhaft gemacht, dass es einen Feind im Aussen gibt, den wir bekämpfen müssen. Seit langer Zeit, haben wir eine Feindbildpolitik. Die beschäftigt sich nicht so sehr mit eigenen Anliegen, sondern baut immer wieder ein neues Feindbild auf, das man dann mit extrem teuren Waffen bekämpft. Wir sind auch mit unseren Politikern verbunden und können auch von dieser Feindbildpolitik viel über unser eigenes Verhalten lernen (für mich eine besonders schwierige Lektion...).


Wenn ich in die Natur schaue, dann sehe ich aber eine ganz andere Lebensart. Nämlich Kooperation. Ich bin auch sicher, dass wir uns in Zukunft viel mehr selber helfen werden - anstatt Ansprüche an Politiker zu stellen.


Stell Dir einmal vor, wie es wäre, wenn alle Menschen einander helfen würden. Wenn wir uns in unseren Projekten unterstützen würden. Wenn wir uns in unserer Vielfalt lieben würden. Uns freuen würden, dass jeder so ist, wie er ist. Wenn wir freundlich aufeinander zugehen würden. Uns umarmen, wenn wir Lust dazu haben. Wenn wir uns öffnen für ein neues Miteinander.


Das ist für mich Kunst.


Spürst Du dieses Kribbeln auch, schon nur, wenn Du daran denkst, was das in Dir bewirken könnte?


Ich spüre dieses Kribbeln, es ist immer noch da. Es wird langsam wieder stärker.


Ja, es ist mühsam, alle abgespaltenen Teile aufzuspüren. Sie anzunehmen. Es ist ein unangenehmer Prozess, alle Puzzleteile dann auch wieder zusammen zu fügen. Aber dieser Entwicklungsschritt steht jetzt an.


Spannend finde ich auch, dass ich immer wieder auf Menschen treffe, wenn ich nicht alleine weiterkomme, die mir einen Schubs geben, die mir gut zu reden, die mich unterstützen, die kooperativ sind, aus ihrem Herzen einfach Mensch sind.


Wir sind uns nicht seit Beginn der Menschheit feindlich gesinnt. Weil sonst wären wir schon längst ausgestorben. Wir sind Natur und spüren sofort, wenn es jemandem schlecht geht. Wir helfen einander instinktiv, wenn jemand Hilfe benötigt.


Wenn wir all unsere Sinne wieder miteinander verbinden, uns wieder in dieser Ganzheit spüren, haben wir eine riesige Chance, uns ganz neu kennenzulernen.


Ich lerne mich selber kennen ist ein guter Anfang für dieses Unterfangen.


In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen da draussen Mut und Kraft und dass wir uns in unseren Herzen verbinden mögen und wirklich erkennen können, dass diese Krise die grösste Chance bringt, eine neue Welt zu kreieren, die Dir und mir gefällt.


Und eins noch als Erinnerung. Du bist ein Kind der Liebe. Und gehörst immer dazu. Du bist der Klang des Universums.


Namaste

Susan Mostafa

















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