Frauenpower - oder vom Mut zum Miteinander







Liebe Leserin, lieber Leser


Heute ist es wieder einmal soweit.


14. Juni 2020 - Frauenstreiktag


Für mich ist dies eine schöne Gelegenheit, mich der Weiblichkeit zu widmen.


Wir alle kennen das Ungleichgewicht vom Weiblichen und Männlichen in unserer Gesellschaft. Was ich aber gerade zu Beginn hinzufügen möchte ist, dass wir alle weibliche und männliche Anteile haben und zwar seelisch, körperlich und geistig. Deshalb möchte ich beim Thema Weiblichkeit nicht nur die Frauen sondern auch die Männer einladen, in die Welt der Weiblichkeit einzutauchen.


In unserer Menschheitsgeschichte herrschten manchmal Frauen und dann Männer. Wir kennen also das Matriarchat und das Patriarchat.


In sehr vielen Ländern herrschen zur Zeit Männer respektive herrscht das männliche Prinzip. Das wäre meiner Ansicht nach nicht so problematisch. Das Problem beginnt dann, wenn das männliche über das weibliche Prinzip herrscht und dieses unterdrückt. Das Problem besteht genauso in umgekehrter Form, wenn das weibliche Prinzip über das männliche herrscht und dieses ebenfalls unterdrückt.


Es beginnt dann ein Kampf der Geschlechter - Mann gegen Frau; Frau gegen Mann.


Meine Erfahrung zeigt mir jedoch, dass das Weibliche keine Disposition zum kämpfen hat, sondern integrieren möchte. Weiblichkeit ist passiv, nimmt auf, sammelt; ist weich, gibt nach, ist verbunden mit der Mutter Erde. Das weibliche Prinzip lässt auch die Schwachen nicht zurück. Am Haus vis-à-vis hat jemand den Satz "LEAVE NO ONE BEHIND" an die Wand gesprayt. Dieser Satz berührt mich. Es ist auch Ausdruck des Weiblichen.


Nun mache ich mir Gedanken, wie ich heute diesen Frauenstreiktag erleben möchte. Vor allem in dieser Umbruchzeit, darf vielleicht mit dem Einfordern von mehr Lohn und der notwendigen Gleichstellung in allen Bereichen auch eine Versöhnung mit dem Männlichen stattfinden. Wir haben eine riesige Chance uns als Frauen mit den Männern zu versöhnen. Innen wie auch Aussen.


Alle Konflikte, die ich im Aussen mit Männern oder dem männlichen Prinzip austrage, zeigen mir gleichzeitig meine inneren Konflikte. Mit Frauen habe ich viel weniger Konflikte - das ist aber bei allen sehr unterschiedlich. Es gibt Frauen, die viel mehr Konflikte mit Frauen haben als mit Männern. Die beste Erfahrung, die ich vor noch nicht all zu langer Zeit in einer Trancesitzung und dann auch in mehreren Träumen gemacht habe, ist die Vereinigung von Frau und Mann.


Bist Du bereit, innen in Dir das Weibliche mit dem Männlichen zu versöhnen?


Weil, spüre mal in Dich hinein, was für ein Potenzial darin liegt, wenn wir "miteinander" weiter gehen.


Für mich liegt die momentane Lösung in der Synthese von Mann und Frau. In der liebevollen Anerkennung beider Seiten. Die Männer haben genauso viele tolle Seiten wie die Frauen. Aber vielleicht ist es die Aufgabe von uns Frauen, den ersten Schritt zu machen und den Männern die Hand zu reichen. Dieser Schritt braucht viel Mut. Deshalb hier noch ein unterstützendes Symbol, das Vesica Piscis (lateinisch) - die Fischblase:



Mögen wir Frauen mutig auf die Männer zugehen. Und mögen die Männer in ihrer ganzen Kraft die Frauen annehmen, als das, was sie sind.


Wir sind erst ganz am Anfang eines neuen Zeitalters mit noch nie dagewesenen Möglichkeiten. Zusammen sind wir stark.


In Liebe

Susan Mostafa








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