Covid-19 - Freund oder Feind?


Liebe Leserin, lieber Leser


Wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr seid wohlauf.


Wenn mich jemand fragt "wie geht es Dir?", dann machen sich zwei entgegengesetzte Empfindungen bemerkbar.


Einerseits geht es mir sehr gut in dieser Ausnahmesituation. Es fügen sich neue Möglichkeiten. Der Restaurationsbetrieb bleibt vorläufig noch geschlossen und das Geld ist sehr sehr knapp. Aber ich bin in der Kinderbetreuung und im Homeschooling eingespannt. Und kann doch auch ein paar Beratungen per Telefon durchführen. Ich darf das wunderschöne Wetter geniessen. Darf in einem verkleinerten Kreis mit lieben Menschen zusammensein. Und geniesse die Zeit, die ich auch für mich zur Verfügung habe. Ich bin sehr dankbar.


Aber klar, das Thema Covid-19 hat auch mich "angesteckt". Bevor ich mich auf den Weg machte, mal zu schauen, was eigentlich hinter dieser Covid-19-Informationsverbreitung steht, war ich einfach unruhig und verwirrt. Ich habe nicht verstanden, weshalb eine Krankheit, die weniger schlimm ist als unsere alljährlichen Grippeerkrankungen, plötzlich so überwältigend in allen Medien, als eine riesige Gefahr für die ganze Menschheit dargestellt wird.


Ich denke, ob wir wollen oder nicht, haben wir alle in verschiedene Bereiche momentan unsere "Fühler" ausgestreckt. Es gibt sehr viele unterschiedliche Bereiche, die uns interessieren und wo wir uns informieren.


Die grosse Herausforderung - auf jeden Fall für mich - ist nun folgendes. In den Medien und im Internet spalten sich allmählich zwei Gruppen. Die einen halten Covid-19 als extrem gefährlich. Es wird ein Feindbild erstellt. Wir sollen uns in Acht nehmen vor diesem Feind im Aussen. Die Situation ist sehr ernst, sagen unsere Bundesräte.


Dann gibt es die andere Gruppe (zu welcher auch sehr viele Ärzte und Wissenschaftler gehören), die anhand von Vergleichen zu anderen vergangenen Krankheiten Covid-19 als unbedenklich einstufen.


Jeder, der sich informiert wird im Internet und auch in den Zeitungen sofort mit beiden Seiten konfrontiert.


Was mir auch aufgefallen ist sind folgende Wörter beim Recherchieren:


Fake News und Faktencheck


Also hier gibt es eben auch wieder zwei Gruppierungen in der Medienlandschaft, bei den Journalisten. Die einen warnen vor Fake News - also Falschmeldungen und die andere Gruppe ermahnt uns, unbedingt einen sogenannten Faktencheck zu machen.


Es ist sehr interessant, dass es Menschen, Vereinigungen, Autoritäten gibt, die uns höchstwahrscheinlich nicht zumuten, unser eigenes Urteil zu bilden. Weil, entweder sind wir nicht Ärzte, Wissenschaftler, Politiker, Medienwissenschaftler oder sonst akademisch akkreditierte "Meinungsbildner". Oder wir haben zu wenig Geld, um uns in die medialen Sprachrohre einzukaufen.


Die Frage, die ich mir dann stelle: wie um alles in der Welt habe ich trotzdem Vertrauen, in meine eigene Urteilsfähigkeit? Obwohl ich keinen akademischen Titel besitze?


Der Mensch ist hier auf der Erde, um zu lernen. Jeder macht eigene Erfahrungen, zieht seine eigenen Schlüsse daraus. Wendet das Gelernte an. Macht Korrekturen. Macht keine Korrekturen. Geht weiter. Macht neue Erfahrungen und fertig.


Um Mensch zu SEIN benötigen wir keinen akademischen Titel oder wie der Astrologe Wolfgang Döbereiner sagen würde "Denkberechtigungsschein".


Zuerst wollte ich einen Bericht über meine aktuellen Recherchen schreiben. Ich denke aber, momentan geht es eher darum, dass mal jeder von uns selber recherchiert. Und zwar sowohl Innen wie Aussen.


Dieser Ausnahmezustand ist nämlich auch ein Geschenk. Wir werden eingeladen in unsere dunkelsten und hellsten Ecken zu schauen. Wir können, wenn wir Lust haben ganz viel Neues in uns entdecken. Und ich denke, in dieser umwälzenden Zeit, benötigen wir eine innere Vorbereitung, bevor wir in unserer ganzen Kraft und Liebe weitergehen können.


Ich möchte noch etwas hinzufügen. In dieser Zeit der sozialen Distanz ist es für mich sehr wichtig, trotzdem Körperkontakt und vor allem Liebe zuzulassen, den Kontakt mit Tieren und der Natur zu geniessen.


Recherchen, die ich momentan mache, weil es mich interessiert, was hinter Covid-19 alles abläuft, werde ich in einem separaten Bericht teilen.


Das heutige Symbol ist das Yin und Yang - im Gleichgewicht sind wir am stärksten verbunden.

Ich wünsche uns allen den Mut, auf unsere eigene Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zu vertrauen.


One love

Susan Mostafa


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