«Jenseits von richtigem und falschem Handeln ist ein leeres Feld – da will ich Dir begegnen.»

Rumi, Dichter und Philosoph im 13. Jahrhundert

 

 

Der Ursprung von Familienaufstellungen ist ungewiss. Viele Völker haben anhand von Ritualen familiensystemische Aufstellungen durchgeführt. In unseren Breitengraden ist das Familienaufstellen erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Blickfeld geraten. Vor allem Bert Hellinger hat im deutschsprachigen Raum das Familienstellen sehr populär gemacht und hat seine Methoden stetig weiterentwickelt.

 

Gerade die Arbeit im Bereich Familien-, Sippen- und karmischen Verstrickungen geht in tiefe Dimensionen hinein. Die Arbeit erfordert von allen Beteiligten Offenheit gegenüber Tabuthemen sowie eine stabile eigene Herzensmitte. Sie erfordert Ehrlichkeit gegenüber sich selber und auch die Fähigkeit das ganze Geschehen aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dann ist es möglich, ohne zu urteilen all die Höhen und Tiefen der menschlichen Emotionen und Abgründe, die während der Aufstellungsarbeit an die Oberfläche gespült werden, zuzulassen.

 

In einer Aufstellungsrunde finden immer ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die sich in den Dienst als Stellvertreter für die Familien- und Lösungsaufstellungen stellen. Man kann entweder ein eigenes Anliegen aufstellen oder auch nur als Stellvertreter mitmachen. Es hat sich gezeigt, dass auch bei Stellvertretern, die nicht aufgestellt haben, einiges in Bewegung gerät. Die systemische Arbeit ist lösungsorientiert. Ich arbeite vor allem mit einfachen Lösungssätzen. Sie haben eine enorme Kraft. Wir können abgesehen von der eigenen Familie auch Krankheiten, Geld oder andere Themen aufstellen.

 

Wenn jemand noch nie bei einer Familienaufstellung mitgemacht hat, stehe ich gerne für Fragen zur Verfügung und empfehle folgende Bücher:

 

★   Zweierlei Glück, von Gunthard Weber

★   Das Handwerk des Familienstellens. Eine Einführung in die  Praxis der systemischen Hellinger-Therapie, von Bertold Ulsamer

 

 

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